erbliche Verhornungsstörung der Haut mit trockener Schuppenbildung am ganzen Körper.
Befund: Leichte Formen werden vom Betroffenen lediglich als »trockene Haut« empfunden. Bei anderen Verlaufsformen zeigen sich mehlstaubartige bis zu krokodilhautartige, dicke, durch Gräben abgegrenzte Schuppen, oft auch Störungen der Schweiß- und Wärmeregulation. Bei den schwersten Formen tritt der Tod vor oder unmittelbar nach der Geburt ein. Man unterscheidet Varianten der Ichthyosis vulgaris mit trockener, pulverartig schuppender Haut, die sich im ersten Lebensjahr entwickeln, von Formen der Ichthyosis congenita, die meist schwerer verlaufen und schon bei der Geburt vorhanden sind.
Behandlung: Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich, es können lediglich die Krankheitszeichen gebessert werden. Äußerlich werden harnstoffhaltige Salben und rückfettende Bäder (Ölbäder) angewendet. Innerlich kann die Behandlung mit Acitretin (Vitamin-A-Säure) erfolgen.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 08.12.2010
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